F2: Wildcats II vs. TV Büttelborn 22:26 (13:12)
Wildcats II zeigen Kampfgeist bist zur letzten Sekunde
Am vergangenen Samstag, dem 7. März, empfingen die Damen der Wildcats II die Gäste des TV Büttelborn in der KBH. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass die Wildcats II vor einer schwierigen Aufgabe stehen würden. Die Walldorferinnen gingen personell geschwächt in die Partie und mussten mit einem kleinen Kader auskommen. Durch eine weitere Verletzung in den Reihen der Wildcats II mussten sich die Walldorferinnen also erneut auf neue Konstellationen in Angriff und Abwehr einstellen und konnten sich nicht auf gut eingespielte Routinen verlassen. Gleichzeitig wartete mit Büttelborn ein Team, das in dieser Saison im oberen Drittel der Tabelle mitspielte. Doch davon ließen sich die Wildcats keineswegs beeindrucken. Vor einer stimmungsvollen Kulisse in der Kurt-Bachmann-Halle entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem Walldorf mit Leidenschaft und hoher Konzentration agierte.
Bereits nach wenigen Sekunden setzten die Wildcats II ein Zeichen und gingen mit 1:0 nach nur 29 Sekunden in Führung. Walldorf spielte mutig nach vorne und zeigte auch defensiv sofort, dass man den Gästen das Leben so schwer wie möglich machen wollte. Besonders die kompakte Abwehrarbeit der Wildcats stellte Büttelborn in der Anfangsphase immer wieder vor Probleme. Wenn die Gäste doch einmal zum Abschluss kamen, war häufig Torhüterin Simone Feutner zur Stelle, die mit wichtigen Paraden ihrer Mannschaft Sicherheit gab. Der starke Start spiegelte sich auch im Spielstand wider. Über 2:0 (3:46) und 5:2 (7:49) erspielte sich Walldorf früh eine kleine Führung. Vor allem Annika Werner übernahm im Angriff Verantwortung und führte ihr Team mit großer Durchsetzungskraft durch die erste Halbzeit. Insgesamt neun Treffer sollten am Ende auf ihr Konto gehen – eine herausragende Leistung gegen einen starken Gegner.
Büttelborn benötigte einige Minuten, um in die Partie zu finden. Zwischenzeitlich wirkten die Gäste sogar etwas ratlos gegen die aggressive Walldorfer Deckung und das schnelle Umschaltspiel der Wildcats. Dennoch blieb das Spiel umkämpft. Die Gäste kämpften sich nach und nach heran und glichen Mitte der ersten Halbzeit zum 9:9 in der 18. Minute aus. Walldorf ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer Auszeit stabilisierte sich die TGS wieder und übernahm erneut die Kontrolle. Mit viel Einsatz in der Defensive und geduldigem Angriffsspiel gelang es den Wildcats, die Partie offen zu halten. Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit blieb das Spiel intensiv und körperbetont. Schließlich gingen die Wildcats II mit einer verdienten 13:12-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel machte sich jedoch zunehmend bemerkbar, dass Walldorf mit einem stark reduzierten Kader antreten musste. Während Büttelborn frische Kräfte von der Bank bringen konnte, mussten die Wildcats weiterhin auf die Leistungsträgerinnen aus der ersten Halbzeit vertrauen und nahezu durchspielen.
In der Folge gelang es Büttelborn, das Spiel langsam zu drehen. Innerhalb weniger Minuten kippte die Partie – aus der knappen Führung der Wildcats wurde ein Rückstand. Besonders zwischen der 35. und 49. Minute hatte Walldorf große Mühe, die Angriffe der Gäste zu stoppen. Büttelborn setzte sich Schritt für Schritt ab und baute den Vorsprung schließlich auf 24:16 in der 50. Minute aus. Doch die Wildcats II gaben sich nicht geschlagen und kämpften weiter. Trotz der kräftezehrenden Partie und des deutlichen Rückstands zeigte Walldorf weiterhin enorme Moral. Angetrieben von der guten Stimmung auf Bank und Tribüne mobilisierte das Team in der Schlussphase noch einmal alle Reserven. Die Abwehr stabilisierte sich wieder, Simone Feutner konnte erneut einige wichtige Würfe entschärfen, und im Angriff fand Walldorf wieder Lösungen. Treffer von Tanya Druzenko, Saskia Massar sowie wichtige Vorarbeit von Vanessa May sorgten dafür, dass der Rückstand Stück für Stück verkürzt wurde. Mit großem Kampfgeist und viel Leidenschaft kämpften sich die Wildcats weiter heran und verkürzten kurz vor Schluss sogar noch auf den Endstand von 22:26.
Mit dieser Einstellung und dem gezeigten Teamgeist kann die TGS Walldorf optimistisch in die kommenden Aufgaben gehen. Die Leistung gegen einen Gegner im oberen Tabllendrittel hat deutlich gezeigt, dass die Wildcats auch unter schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig sind – und mit diesem Kampfgeist noch für einige spannende Spiele in der Bezirksoberliga sorgen werden.
Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung von der Tribüne und freuen uns über zahlreiche Fans bei unserem nächsten Auswärtsspiel am 14.03. um 19:00 Uhr bei der HSG Riedstadt II.
Es spielten: Johanna Simmel, Vanessa May (1), Annika Werner (9/3), Tanya Druzenko (3), Aysegül Aygören, Stefanie Gerth, Michaela Hain (2), Sandra Rieß, Saskia Massar (4), Emma Manus (1), Simone Feutner, Nadine Pandion (2),
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